DE VERBAND in seiner genossenschaftlichen Berufung
![]() Der erste Genossenschaftskalender |
De Verband hat seit der Gründung im Jahre 1909 die genossenschaftliche Philosophie seiner Mitgliedsgenossenschaften weiterentwickelt mit der Einführung wichtiger Dienstleistungen für die Landwirtschaft. Die Regulierung der Agrarmärkte im Rahmen der wirtschaftlichen Einkaufs- und Verkaufstätigkeiten, der Einkauf, die Vermarktung und Verarbeitung von Agrarprodukten, sowie der Aufbau zahlreicher Dienste zur Förderung der Landwirtschaft, haben im Laufe der Zeit den DE VERBAND zu einem unverzichtbaren Unternehmen der Landwirte gemacht. Im Laufe der Jahrzehnte hat DE VERBAND eine schnelle und positive wirtschaftliche Entwicklung erlebt. Besonders seit den 90er Jahren, in denen die Gemeinsame Agrarpolitik als auch das wirtschaftliche Umfeld eine starke Mutation in der Landwirtschaft bewirkte, hat sich DE VERBAND von der traditionellen Genossenschaft gewandelt zu einer modernen und diversifizierten Unternehmensgruppe mit Tätigkeiten auf internationalem Niveau. |
Die Geschäftsphilosophie basiert auch heute noch auf den genossenschaftlichen Werten. Die großen Ideen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurden an die Anforderungen der Zeit adaptiert und umgesetzt zu modernen und wirtschaftlichen Gesamtkonzepten zur Förderung der Landwirtschaft. Die intensiven Beratungs- und Unterstützungstätigkeiten von DE VERBAND in der landwirtschaftlichen Produktion, die Qualitätsgarantien und die Qualitätsproduktion in integrierten Konzepten, die Qualitätszertifizierungen, und nicht zu guter Letzt die Lieferung von hochwertigen Produktionsmitteln zu einem reellen Qualität/Preis/Leistungsverhältnis, haben DE VERBAND zu einem leistungsfähigen Partner der Landwirtschaft gemacht.
Die heutige Organisation der Firmengruppe DE VERBAND GROUP zeugt von den strategischen Bestrebungen zur weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit, zur Nutzung interner Synergien und zur Konzentration auf das Kerngeschäft. Die Spartenorganisation und die Führung aller kommerziellen und industriellen Tätigkeiten in operativen Tochtergesellschaften, haben eine neue, leistungsorientierte Unternehmenskultur geboren. Die Konzentration der verschiedenen Bereiche in spezialisierten Tochterunternehmen ermöglicht eine transparente Unternehmensführung, eine optimale Delegation von Verantwortung und eine zielgerichtete Strategie pro Unternehmensbereich.
Die übergeordnete Geschäftsführung der Unternehmensgruppe erfolgt in der Genossenschaft DE VERBAND. Hier ist mit der firmenübergreifenden Finanzbuchhaltung, EDV, Organisation, Qualitätsmanagement, Personalwesen, Finanzverwaltung und Immobilienverwaltung für alle Unternehmen der Gruppe eine leistungsstarke Verwaltungs- und Servicezentrale geschaffen. Die erfolgreiche Einführung von SAP zum 1. Januar 2007 hat in allen Unternehmensbereichen zur Steigerung der Effizienz und der Transparenz beigetragen. Die konsequente Weiterentwicklung der operativen Prozesse, die weitere Einführung eines gruppenweiten Qualitätsmanagements und die Steigerung der Dienstleistungsphilosophie sind laufende Projekte zur permanenten Optimierung der Dienstleistungen für unsere Kunden und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit in allen Bereichen.
Die Verantwortung für die konsequente Weiterentwicklung des genossenschaftlichen Förderungsauftrages liegt in den Händen des Verwaltungsrates von DE VERBAND, der ausschließlich besetzt ist mit Vertretern aus der Landwirtschaft. Die Strategien der Unternehmensgruppe DE VERBAND schöpfen somit direkt aus dieser engen Verbundenheit mit der Landwirtschaft. Die Langzeitstrategien von DE VERBAND GROUP haben vor allem ein wichtiges, übergeordnetes Ziel:
Förderung der Landwirtschaft durch permanente Steigerung der Leistungsfähigkeit
Dies wird umgesetzt über:
• Schaffung marktwirtschaftlicher Vorteile für die Landwirtschaft durch Bündelung größtmöglicher Mengen im Beschaffungs- und Absatzmarkt für Agrarprodukte und Produktionsmittel
• Erfüllung höchster und stark wachsender Qualitätsanforderungen vom Erzeuger bis zum Verbraucher
• höchste Kundenbindung durch professionelle Serviceleistungen und Disponibilität
• Schaffung moderner und effizienter Umschlagseinrichtungen für Agrarprodukte und Produktionsmittel.
Die neuen Betriebsanlagen für Getreidelagerung und Umschlag sowie zur Futterproduktion in der Industriezone in Perl-Besch, direkt am Moselhafen gelegen, bieten einzigartige Voraussetzungen zur Realisierung der hohen Ziele von DE VERBAND GROUP. Mitten im Herzen eines nach allen Seiten offenen und aktiven landwirtschaftlichen Gebietes, im Zentrum der Wirtschaftsregion SAAR-LOR-LUX, angebunden an Mosel und Autobahn, stellt dieses industrielle Projekt optimale Voraussetzungen für die langfristige und produktive Zusammenarbeit mit den Landwirten aus Luxemburg, Deutschland, Frankreich und Belgien.
Diese großregionale, länderübergreifende Aktivität unterstreicht das europäische Wirtschaftsdenken von DE VERBAND GROUP. Die neuen Produktionsanlagen sind ausgerichtet auf das Potential des Einzugsgebietes und stehen somit nicht nur für Wirtschaftlichkeit, sondern auch für besondere Nachhaltigkeit. Die Verarbeitung von Getreideerzeugnissen aus der Region zu hochwertigen Mischfuttermitteln für die Region ist sicherlich ein Musterbeispiel für verantwortliches, nachhaltiges Wirtschaften.
Das Potential des Einzugsgebietes erlaubt eine hohe Auslastung der Betriebsanlagen und stellt deren Wirtschaftlichkeit langfristig sicher. Die länderübergreifende Zusammenarbeit für die Landwirtschaft in Luxemburg, Deutschland, Frankreich und Belgien führt zu den gleichen, starken Vorteilen für alle Partner und ist somit auch im europäischen Gedanken ein Vorzeigeprojekt.
Genauso wird das Projekt des "Letzebuerger Agrarzenter" in Colmar-Berg Meilensteine setzen in Bezug auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit. Die Zusammenführung der Geschäftsführungs- und Verwaltungszentrale mit den operativen Bereichen Logistik, Zentrallager, Zentralwerkstatt, Maschinenvertrieb, regionales Getreidelager, regionales Düngerlager usw. wird viele Synergien ermöglichen und die Disponibilität und Leistung für unsere Kunden stark erhöhen.
Besondere Bedeutung ist in allen Strategieprozessen der Förderung der Landwirtschaft zugemessen. Die permanenten Bestrebungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von DE VERBAND GROUP in allen Unternehmensbereichen wird gesteuert durch diese Ziele. Diese mittel- und langfristige Entwicklungsstrategie ist in De Verband Group fest verankert und bietet auch in den nächsten Jahrzehnten die Basis für eine produktive Partnerschaft mit allen Landwirten.
Die historische Entwicklung
DE VERBAND wurde im Jahre 1909 gegründet unter dem Statut der landwirtschaftlichen Genossenschaft. Um die Notwendigkeit zur Gründung zahlreicher Genossenschaften am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu verstehen, müssen wir uns kurz mit der damaligen prekären wirtschaftlichen Lage des Großherzogtums Luxemburg befassen. Mit Ausnahme der noch jungen Stahlindustrie, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine vielversprechende Entwicklung nahm, war der restliche Wirtschaftssektor Luxemburgs, inklusive der Landwirtschaft, schwach, arm und abhängig vom guten Willen einiger weniger industrieller und/oder adliger Familien.
In dieser schwierigen Zeit wurde von dem Deutschen Friedrich Wilhelm Raiffeisen eine neue Idee entwickelt und gefördert. Diese Idee stand für die Stärke der Gemeinschaft, der Solidarität und der gemeinsamen Verteidigung der Einzelinteressen in einer neuen Gesellschaftsform, der Genossenschaft. Die Genossenschaftsphilosophie fiel denn auch in Luxemburg ab dem Jahre 1875 auf fruchtbaren Boden. Die ersten Genossenschaften Luxemburgs wurden gegründet, es waren die Lokalvereine.
Die Mitglieder dieser landwirtschaftlichen Genossenschaften waren die Landwirte, und im Laufe der Zeit wurde fast in jedem Dorf ein Lokalverein gegründet. Die Aufgabe der Lokalvereine war der gemeinsame Einkauf von Produktionsmitteln, wie Saatgut, Dünger, Pflanzenschutzmittel, und von Maschinen. Die Zusammenführung des Einkaufspotentials einer Ortschaft in einer einzigen Bestellung zeigte denn auch schnell seine wirtschaftlichen Vorteile für die Mitglieder der Lokalvereine und verringerte die Abhängigkeit vom privaten Landhandel. Die Lokalvereine wurden unentgeltlich von Freiwilligen geführt, und alle Vorteile der wirtschaftlichen Aktivitäten kamen den Mitgliedern zum Vorteil. Die Strukturen funktionierten nach bester demokratischer Weise mit der Wahl eines Vorstandes und eines Geschäftsführers in der Generalversammlung.
Auch auf sozialem Niveau haben die jungen Vereinigungen viel zur positiven Entwicklung der Mitglieder als auch der Dorfgemeinschaften beigetragen. So wurde ein reger Wissensaustausch gepflegt, als auch die besonderen Werte der Genossenschaften wie Solidarität, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung zur Entwicklung eines neuen Bewusstseins beigetragen haben.
Ende des 19. Jahrhunderts erkannten einige Verantwortliche von Lokalvereinen dass sie kaum die notwendige Größenordnung erreichen könnten, um einen wirklichen Einfluss auf den Agrarmärkten zu haben. Die ersten Bemühungen zur Gründung eines Verbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften im Jahre 1897 scheiterten aber mangels Interesse der großen Mehrheit.
Im Jahre 1909 kam es dann endlich zur Gründung des "Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaften des Großherzogtums Luxemburg". 155 Lokalvereine unterzeichneten in der Generalversammlung die ersten Statuten des neugegründeten Verbandes. Die neue Struktur war von Anfang an operativ tätig, und funktionierte hauptsächlich als Einkaufszentrale für die Mitgliedsgenossenschaften. Ab dem Jahre 1927, mit der Gründung der Raiffeisenkassen, wurden diese auch Mitglieder des Verbandes. Ende 1939 zählte der "Allgemeine Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaften des Großherzogtums Luxemburg" ein Maximum von 400 Mitgliedsgenossenschaften.
Die geschichtliche Entwicklung in Stichworten und Zahlen
Die Epoche 1909-1918
Gründungsdatum 02.05.1909
Auszug aus dem Sitzungsbericht vom 2. Mai 1909:"Heute, den 2. Mai 1909, um 2 Uhr des Nachmittags, wurde die durch Rundschreiben vom 20. April 1909 einberufene Generalversammlung des Verbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften des Großherzogtums Luxemburg unter dem Vorsitz des Regierungsrates Hrn. Kauffmann eröffnet. Nachdem diejenigen Genossenschaften, welche dem Verband noch nicht beigetreten waren, den Gesellschaftsakt unterschrieben hatten, wurde zur Wahl der Vorstandsmitglieder geschritten."
| Statut |
Landwirtschaftliche Genossenschaft |
| Mitglieder | 155 Lokalvereine |
| 1. Bezeichnung | Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaften des Großherzogtums Luxemburg |
| Tätigkeiten | Einkaufszentrale für die Lokalvereine Servicezentrale für die Landwirtschaft Verkaufszentrale für landwirtschaftliche Produkte |
| 1911 | Erste Aktivitäten in Beschaffung von landwirtschaftlichen Maschinen |
| 1912 | Eröffnung des 1. Lagerbetriebes für landwirtschaftliche Produktionsmittel in Luxemburg/Stadt |
| 1916 | Eröffnung eines Lagerbetriebes für landwirtschaftliche Produktionsmittel in Ettelbrück |
| Umsatz 1918 | 300.000 Euro |
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| Der erste Präsident J.-P. Kauffmann, Steinbrücken 1909 - 1920 |
erster Direktor Eugen Weisen, Bergem 1912 - 1921 |
Geschäftsanteil des Herrn Jean Wester (Lokalverein Fenningen) |
Die Epoche 1919-1939
Schaffung einer juristischen Beratungsstelle für Landwirte
Schaffung einer technischen und elekrotechnischen Beratungsstelle für landwirtschaftliche Betriebe
Ausübung der Funktion der Landwirtschaftskammer

Frühere Werkstatt mit Haus Wieser
in Ettelbrück
| 1919 |
Eröffnung der Filiale und des Lagerbetriebes in Wiltz |
| 1921 | Eröffnung der Filiale und des Lagerbetriebes in Junglinster |
| 1929 | Eröffnung einer Werkstatt für Landmaschinen in Ettelbrück |
| 1939 | Zahl der Mitgliedsgenossenschaften: 400 |
| Umsatz 1939 | 3,75 Millionen Euro |
Die Epoche von 1940-1945
Unter der deutschen Besatzung wurde auch DE VERBAND unter deutsche Zwangsverwaltung gestellt. Der Name wurde geändert in „ Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft LHG, Luxemburg “.
| 1943 |
Eröffnung eines Lagerbetriebes in Grevenmacher |
| 1944 | Fusion mit der Hauptgenossenschaft Koblenz |
| 1945 | Rekonstituierung in eine landwirtschaftliche Genossenschaft Luxemburgischen Rechtes Schaffung der Futtermittelproduktion in Ettelbrück |
Die Epoche 1946-1960
| 1948 |
Neubau eines Lagerbetriebes in Junglinster |
| 1952 | Neubau eines Lagerbetriebes in Wiltz |
| 1956 | Neubau des Getreidesilos in Ettelbrück Modernisierung verschiedener Getreideannahmen Modernisierung der Futterfabrik in Ettelbrück |
| Umsatz 1960 | 6,5 Millionen Euro |
Die Epoche von 1961-1980
| 1964 |
Übernahme des Landhandels Bohnenberger in Bech | ![]() Ansicht der Büros auf Lager Gasperich ![]() Der Self-Service: "Alles fir de Gaart" auf Lager Gasperich |
| 1965 | Neubau des Lagers in Ettelbrück | |
| 1967 | Neubau Lagerhalle in Junglinster |
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| 1968 | Beginn der Zusammenarbeit mit Silocentrale: Einstellung der Futtermittelproduktion in Ettelbrück Verkauf von Merscher Futtermischungen Aufgabe der eigenen Getreidevermarktung durch Übertragung an Silocentrale. |
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| 1968 | Eröffnung des Lagerbetriebes in Clervaux | |
| 1970 | Neubau der Werkstatt Ettelbrück Übernahme des Landhandels J.P. Schmitz in Fingig |
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| 1973 | Neubau des Lagerbetriebes in Luxemburg/Gasperich und Schließung der Niederlassung in Hollerich | |
| 1975 | Neubau des Verwaltungsgebäudes in Gasperich | |
| Umsatz 1980 | 13,25 Millionen Euro |
Die Epoche von 1981-2015
| 1988 |
Bedeutende Statutenänderung. Änderung des Gesellschaftsstatutes in „Handelsrechtliche Genossenschaft“ (Société Coopérative) Erweiterung des Gesellschaftszweckes |
![]() Das frühere Verwaltungsgebäude in Luxemburg, 30, bd Royal |
| Umsatz 1990 |
27,5 Millionen Euro | |
| 1991 | Verkauf des Verwaltungsgebäudes am Boulevard Royal Übernahme des Landhandels Leijten in Heiderscheid |
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| 1992 | Beendigung der Zusammenarbeit mit Silocentrale Übernahme der Getreidevermarktung in Eigenregie Erste Lagerung von 10.000 to Getreide bei MAGEFI in Metz Verstärkung und Professionalisierung des Außendienstes Wiederaufnahme der Produktion von Futtermitteln in Ettelbrück |
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| 1993 |
Übernahme des Landhandels Reiff in Heinerscheid Übernahme der Gesellschaft AGROFEED (Transporte, Grosshandel) Fusion der Geschäftstätigkeiten des Lagers in Wiltz mit der Raiffeisenkasse Wiltz in der Genossenschaft AGRINORD Neubau der Getreideannahme in Heiderscheid Fusion der Geschäftstätigkeiten in Speisekartoffeln mit der Familie Cannivé, Steinsel in der Gesellschaft LUXPATATES Konstruktion von Düngersilos und Umschlagseinrichtungen im Hafen Mertert Mitgliedschaft in der SIGMA, dem Verband der Getreidegenossenschaften, Frankreich Langzeitmiete von Getreidesilos bei SIGMA im Hafen von Metz Einführung der Qualitätsfuttermittel und der Qualitätsphilosophie STARFOOD* Bau einer neuen Produktionslinie im STARFOOD*-Werk in Ettelbrück |
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| 1994 | Beginn der Geschäftsaktivitäten in Belgien und Deutschland Entscheidung zur Diversifikation der Geschäftstätigkeiten: Garten, Hobby, Grünanlagen, Gemeindetechnik Neubau der Getreidesilos und Getreidetrockner in Heiderscheid Erhöhung der Produktionskapazitäten im STARFOOD*-Werk |
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| 1995 | Gründung der Tochtergesellschaft GAMM LUX S.à r.l. und Mitgliedschaft in der Franchisegesellschaft GAMM VERT Frankreich, gehörend zum französischen Genossenschaftsverband UNCAA Übernahme des Geschäftes Lippert in Colmar-Berg (Kleinmaschinen) Eröffnung des 1. GAMM VERT Geschäftes in Luxemburg Mitgliedschaft in der UNCAA, Verband der französischen Genossenschaften für Produktionsmittel Bedeutende Investitionen in die STARFOOD*-Produktion |
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1996/97 |
Interne Reorganisation und Restrukturierung der Führungsstrukturen Aufbau des kooperativen Führungsstiles Aufbau einer flachen und effizienten Hierarchie Delegation von Verantwortung Aufbau der Profit-Center-Organisation Weitere Professionalisierung der Abläufe Eröffnung des 2. GAMM VERT Geschäftes in Colmar-Berg |
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| 1998 | Definition der Strategie 2020 unter dem Motto: „Professionalität schafft Zukunft“. Verstärkung und Professionalisierung des Außendienstes Gründung der Tochterfirma PRO AGRI Deutschland GbR mit Sitz in Lichtenborn |
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| 1999 | Einführung neuer integrierter EDV-Systeme für alle Tätigkeiten und alle Firmen der Gruppe De Verband Reorganisation des Service- Centers EDV und Verstärkung durch zusätzliche Kompetenzen Einführung des Service-Centers EDV und Organisation Einführung des Controllings Verkauf der Beteiligung von 50 % an LUXPATATES |
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| 2000 | Übernahme der Firmengruppe Lehnen in Angelsberg: SOGIM S.A., LEHNEN AGRI S.A., MECAN S.A. Gründung der Tochterfirma AGRICOM S.A. und Auflösung der Firma LEHNEN AGRI S.A. Revision und Änderung der Gesellschaftsstatuten von DE VERBAND: Änderung der Mitgliedschaftsbedingungen für Genossenschaften in DE VERBAND Erweiterung des Gesellschaftszweckes von DE VERBAND Änderung des Wirtschaftsjahres von DE VERBAND vom Kalenderjahr zur Periode 1.7. – 30.6. Änderung der offiziellen Bezeichnung in 3 Sprachen: DE VERBAND – ALLGEMEINER VERBAND LANDWIRTSCHAFTLICHER Warengenossenschaften – FEDERATION AGRICOLE D’ACHAT ET DE VENTE |
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| Umsatz 2000 | 51,2 Millionen Euro | |
| 2001 | Schließung der Landmaschinenaktivitäten in Ettelbrück und Integration in Angelsberg Eröffnung des Shops DE VERBAND in Ettelbrück Schließung des GAMM VERT Geschäftes in Colmar-Berg Auflösung der Genossenschaft AGRINORD in Wiltz und Integration der Filiale Wiltz in DE VERBAND |
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| 2002 | Aufnahme von Geschäftstätigkeiten in Frankreich Verhandlungen und Beratungen zur Restrukturierung und Reorganisation der Strukturen der nationalen, bauerneigenen Genossenschaften und Wirtschaftsbetriebe in einer neuen Dachorganisation: SYNAGRO |
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| 2003 | Eröffnung der neuen Filiale in Junglinster Gründung der Tochterfirma PRO AGRI France S.A.S. mit Sitz in Forbach Scheitern der SYNAGRO- Verhandlungen Beginn der Fusionsgespräche mit SILOCENTRALE und CAP+ aus der Unternehmensgruppe CEPAL |
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| 2004 | Interne Strategiegespräche zur Neuorientierung von DE VERBAND Fusion der Geschäftsbereiche Getreide, Futtermittel und Produktionsmittel von DE VERBAND mit den Gesellschaften SILOCENTRALE und CAP aus der Firmengruppe CEPAL, gehörend dem Bauernsyndikat CENTRALE PAYSANNE Gründung des Tochterunternehmens VERSIS S.A. (AG) mit den Aktionären DE VERBAND 72 % und CEPAL 28 % zum 1. Juli 2004 mit Übernahme der Niederlassung CAP+ SILOLUX in Wolkrange/Belgien |
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| 2005 | Tiefgreifende Reorganisation der Führungsstrukturen von DE VERBAND GROUP Entscheidung zur Einführung der neuen EDV-Systeme SAP für DE VERBAND GROUP mit Going life Zieldatum zum 1.1.2007 Aufbau einer Zusammenarbeit mit LSL Landhandel Leo Schmitz in Welschbillig, Deutschland |
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| 2006 | Integration des COMPTOIR des 3 FRONTIERES C3F S.A., Stockem/Arlon in Belgien in die Niederlassung CAP+ SILOLUX in Wolkrange Änderung der Firmierung der Niederlassung in C3F PROAGRI Ende 2006 Eröffnung der neuen Filiale in Heinerscheid |
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| 2007 | Einführung von SAP in allen Unternehmensbereichen von DE VERBAND GROUP Strategische Allianz mit Leo Schmitz Landhandel in Welschbillig |
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| 2008 | Gründung des neuen Unternehmens LSL AGRI in Welschbilig mit starker Beteilgung von DE VERBAND GROUP. Integration der Geschäftstätigkeiten von PRO AGRI Deutschland in LSL AGRI Übernahme des Geschäftes für Klein- und Haustiernahrung Silolux in die C3FPROAGRI. Das Projekt „Letzebuerger Agrarzenter“ wird gestartet zum Ersetzen des Agrocenters in Mersch der einem Immobilienprojekt weichen soll. Ein staatseigenes Gelände in der Gemeinde Colmar-Berg steht zur Diskussion. |
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| Umsatz 2008 | 112 Millionen Euro | |
| 2009 | DE VERBAND feiert den 100. Jahrestag seiner Gründung. Das Projekt „Letzebuerger Agrarzenter“ wird von Colmar-Berg in die Gemeinde Mersch verlegt, wo nahe der Ortschaft Pettingen 8 ha gemeindeeigenes Gelände zur Verfügung sind. Die Regierung gibt ihr Einverständnis und DE VERBAND erwirbt zusätzliche 12 ha. |
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| 2010 | Übernahme des Landmaschinenhandels WANTZ S.A. in Nagem. Umweltschützer und Bürgerinitiativen protestieren gegen das Projekt am Standort Pettingen. Die Regierung schlägt als Alternative wieder das staatseigene Gelände in Colmar-Berg vor. Das Projekt wird dort weiterentwickelt und soll sowohl die zentrale Verwaltung von DE VERBAND GROUP beherbergen, als auch das Zentrallager für Produktionsmittel, die Landtechnikzentrale, Futtermittelfabrik und Getreidesilo. |
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| 2011 | Auf der deutschen Moselseite in der Industriezone von PERL-BESCH wird ein Gelände von 3 ha erworben mit direkter Anbindung an die Moselkaianlagen. Diese strategische Positionierung im 3-Ländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg inmitten eines stark landwirtschaflich geprägten Gebietes wird zu einem emotional und kontrovers diskutiertem Politikum. Hier sollen die Futtermittelfabrik und die Getreidesilos errichtet werden um von der Logistik über den Wasserweg zu profitieren. Die Regierung schlägt als Alternative den Hafen Mertert vor. Die strategischen Vorteile des Standortes PERL-BESCH überwiegen und das Projekt wird auf diesem Standort weiterentwickelt. Colmar-Berg bleibt weiterhin Standort für die anderen Aktivitäten von DE VERBAND GROUP und für die LSG. Die Landhandelsfirma LSL AGRi in Deutschland mit Niederlassungen in Welschbillig und in Sehlem wird zu 100% übernommen. |
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| 2012 | Die Bauarbeiten in PERL-BESCH beginnen am 25. Juni 2012 mit dem ersten Spatenstich. Errichtet werden ein Getreidesilo mit 30.000 to Lagerkapazität, eine Futtermittelfabrik von anfänglich 80.000 to und später 120.000 to jährlich und ein Flachlager für 5000 to Futterkomponenten oder 7500 to Getreide. | |
| 2013 | Die Bauarbeiten in Perl-Besch schreiten planmäßig und zügig voran. Die Getreideannahme kann zur Ernte 2013 bereits in Betrieb genommen werden. | |
| 2014 | Das neue Produktions- und Logistikzentrum an der Mosel im Dreiländereck in Perl-Besch geht im Herbst voll in Betrieb. Unsere Qualitätsmischfutter werden ab September 2014 komplett in dem hochmodernen neuen Futtermittelwerk produziert. Unsere Logistik ist nun perfekt und direkt an die Wasserstraße angebunden. | |
| 2015 | Die Bauarbeiten in Colmar-Berg sind voll angelaufen. Hier entsteht der zentrale Zukunftsstandort von DE VERBAND. An diesem Hauptsitz werden ab Ende 2017 sämtliche administrativen Dienste aller Tochterunternehmen von DE VERBAND unter einem Dach geführt. Zudem entsteht hier ein hochmodernes Zentrallager sowie ein sehr effizientes Landtechnikzentrum. Zusätzlich wird eine regionale Annahmestelle für Getreide gebaut. | |






























